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Anwärter und Anwärterinnen im allgemeinen Vollzugsdienst

Ausbildung

Die Justizvollzugsanstalt Dieburg stellt sich vor

Die Justizvollzugsanstalt Dieburg ist für die sichere Unterbringung, Versorgung und Behandlung von bis zu 270 Inhaftierten im geschlossenen Vollzug, sowie bis zu 12 Inhaftierten im offenen Vollzug zuständig. Diese sollen während der Inhaftierung befähigt werden, nach ihrer Strafverbüßung ein Leben in sozialer Verantwortung ohne die Begehung weiterer Straftaten zu führen. Die zu vollziehende Strafhaft beträgt bis zu 24 Monate.

Das Profil des Vollzugsbediensteten

Die Beamtinnen und Beamte des allg. Vollzugsdienstes sind die ersten Ansprechpersonen für die Gefangenen in den Häusern und den Unterkünften. Sie sind verantwortlich für die sichere Unterbringung, die Betreuung, die Versorgung und die Beaufsichtigung der Inhaftierten. Es wird im Wechselschichtdienst (Frühdienst, Spätdienst, Nachtdienst) gearbeitet. Die Bediensteten können mit Menschen umgehen, wirken positiv auf die Inhaftierten ein und fördern deren Verantwortungsbewußtsein und vermitteln ihnen den Sinn und Wert von Arbeit, sowie einem strukurierten Tagesablauf.  Die Bediensteten wirken in kritischen Situation deeskalierend auf Inhaftierte ein und setzen, falls nötig, die erforderlichen Grenzen. Der Vollzugsbedienstete ist Mitglied eines Teams aus Beamtinnen und Beamten aus verschiedenen Laufbahnen und Fachdiensten.

Einstellungsvoraussetzungen

Sie sind Deutsche oder Deutscher im Sinne des Art. 116 Grundgesetz oder beisitzen die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedsstaates der Europaischen Union.

Sie treten ein für die freiheitlich demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes und der Hessischen Landesverfassung.

Sie haben einen Realschulabschluß oder einen Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbilung.

Sie sind mindestens 18 Jahre alt und höchstens 40 Jahre alt (Ausnahmen regelt die Hessische Laufbahnverordnung und das Soldatenversorgungsgesetz.

Sie sind nicht vorbestraft.

Sie stellen sich einer Eignungsprüfung bestehend aus schriftlichem Test, Sporttest und Gruppengespräch.

Sie sind vollzugsdiensttauglich gemäß Polizeidienstvorschrift 300 (PDV 300). Es erfolgt eine amtsärztliche Untersuchung durch die Vollzugsärzte im Rahmen des Einstellungsverfahrens.

Wir bieten:

Bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen erfolgt zunächst eine Einstellung in ein befristetetes Beschäftigungsverhältnis für die Dauer eines Kalenderjahres. In dieser Zeit wird erprobt, ob der Beschäftigte dem Anforderungsprofil des allgemeinen Vollzugsdienstes genügt. In der sechsmonatigen Probezeit erhält der Beschäftigte eine Vergütung gemäß EG 4 des TV-H, nach absolvierter Probezeit erfolgt eine Höhergruppierung gem. EG 6 des TV-H.

Anschließend ist die Übernahme des Beschäftigten ins Beamtenverhältnis auf Widerruf vorgesehen. Die Ausbildung ist ein zweijähriger Vorbereitungsdienst aus Theorie und Praxis.


Bitte beziehen Sie sich bei Ihrer Bewerbung auf jobfinder-hessen.de - vielen Dank!